DATING-APPS PT. II: WELCHE PASST ZU DIR?

Dating für Jungs Befreit

Wir wollten wissen, warum sie das tut, was das Ganze kostet und was ihre Mutter dazu sagt. Und zwar nicht nur für eine mechanische Tätigkeit, sondern für sich als Wesen. Du hast studiert, bist klug, kannst schreiben: Warum wolltest du unbedingt Prostituierte sein? Ich habe ja gesehen, welche Job-Alternativen es gibt bei Bekannten, die wie ich Geisteswissenschaften studiert haben.

Vor allem die Indoor-Prostitution hat sich durch soziale Netzwerke verändert

Frauen können durch die Profile der Männer scrollen, sich deren Fotos und Allgemeinheit knappen Zeilen darunter anschauen. Doch anders als bei Tinder nutzen die Männer das Textfeld nicht, um mit Sprüchen oder Selbstbeschreibungen von sich zu überzeugen. Stattdessen formulieren sie Erwartungen an das Treffen. Und den Preis, den sie bereit sind zu zahlen. Die meisten anderen Nutzer haben weniger romantische Vorstellungen von dem Treffen: Von A nachher O soll alles geboten werden, schreibt einer. Viele beschreiben explizite Sexszenarien. Allgemeinheit allermeisten User wünschen sich knapp Ohlala — ein Euphemismus, der in der App für Sex benutzt wird. Erst dann bekommt der männliche Benutzer ihr Profil zu sehen. Da die meisten Benutzer angeben, Sex im Tausch gegen Geld zu suchen, könnte man außerdem sagen, Ohlala ist eine App für Prostitution — auch wenn die Ohlala-Gründerin Pia Poppenreiter, 30, dieses Wort vermeidet.

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Dating-Apps: Welche passt zu dir? September Welche Dating-App diese beiden jungen Ladies zwar gerade ausprobieren? Da lohnt es sich, das geballte Wissen nochmal anzuzapfen und nachzufragen: Was kam gut an, was war wenig erfolgversprechend — und welche App passt zu welchem Typ?

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