MEDIZIN: VOM GEHIRN GESTEUERT: DIE EREKTION

Mädchen sucht Mann Bodybuilderin

Die Pflege reagiert mit neuen, sexpositiven Konzepten. Sexualität mit sechzig, siebzig, achtzig Jahren plus ist zunächst einfach das: Sexualität — in all ihrer Vielschichtigkeit. Dazu gehört die Dimension der Lust: Es wollen, sich danach sehnen, intim und erregt sein, die aufregende Nähe und Konzentration des anderen Menschen spüren, sich von der Welle zum Orgasmus tragen lassen. Es war irgendein Familienfest, wir tranken eine Menge Rotwein. Wir schliefen damals schon seit langem in getrennten Schlafzimmern und nachdem alle Gäste abgereist waren, hatten wir innigen Sex. Ich hatte zu der Zeit ja schon diese Knieprobleme, ich glaube, darum lag ich auf dem Rücken, nicht auf den Knien, Po in die Luft, so wie ich es früher gerne hatte. Hinterher sagte ich: 'Jetzt hast du mit einer zahnlosen alten Frau geschlafen! Auch Karl-Heinz, 78 Jahre alt, berichtet darin von sich: Meine Frau und ich, wir haben viele andere Lieben miteinander geteilt.

Knieprobleme? Stellungswechsel!

Spektrum Kompakt Die Wissenschaftler diskutieren verschiedene Erklärungen zum Sinn der aufwendigen Kontrollmechanismen, mit denen das Zentralnervensystem Sexualverhalten blockieren kann. Vielleicht ist die Hemmung auch hierfür gut, wiederholte Ejakulationen bei einem Geschlechtsakt zu verhindern, was den Spermienvorrat erschöpfen könnte und somit die Fruchtbarkeit verringern würde. Und auch die normalerweise begrenzte Dauer der Erektion macht Sinn. Wie wenn sie zu lange anhält, wächst die Gefahr, dass das Penisgewebe Sauerstoffmangel erleidet und abstirbt, weil kein frisches Blut zirkuliert. Eine Erektionsdauer von mehr als vier Stunden gilt als akuter medizinischer Notfall. Dies kommt bei verschiedenen Krankheiten vor, zum Beispiel bei Sichelzellenanämie, Leukämie oder bei bestimmten Entzündungen oder Thrombosen im Genitalbereich, aber auch bei Einnahme bestimmter Medikamente.

Fachgebiete

Eine psychische Ursache der erektilen Dysfunktion ED liegt dann vor, wenn in einer gewünschten Situation das Gehirn die für eine Erektion erforderlichen Nervensignale nicht aussendet. Der sexuelle Reiz wird vom Gehirn nicht so weiterverarbeitet, wie es praktisch vorgesehen ist. Dabei sind die spezifischen psychischen Ursachen vielfältig. Wie sollte Allgemeinheit Partnerin reagieren?

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