ONLINEDATING WÄHREND CORONA: „IM LOCKDOWN SIND TINDER-CHATS MEIN ABENDPROGRAMM“

Online-Dating match Seitenspringer

Aktualisiert: A bisserl Tinder geht immer. Dating-Apps sind im Moment der absolute Renner. Ob die Suche nach der Liebe per App aber tatsächlich so einfach läuft? Hier erfahren Sie alles über die digitale Liebesjagd. Denn spätestens seit den Beatles wissen wir ja alle: All you need is love!

Karla* 25 Jahre: „Auf Sex möchte ich nicht verzichten“

Sie tickt. Tickt und tickt. Und immer lauter. Lauter und lauter. Sie raubt ihr den Schlaf: die biologische Uhr meiner guten Freundin, nennen wir sie Jennifer. Langsam muss sich Jennifer beeilen, wenn das mit dem Traumpartner und dem Nachwuchs noch etwas werden soll. Aber wo nur die Liebe finden? Angesichts der vorgerückten Lebenszeit ist Jennifer nicht mehr wählerisch. Das heisst: beim Partner natürlich schon.

Noah* 28 Jahre: „Ich war gefühlt dauer-online“

Ein Wink-Emoji, ein kurzer Smalltalk, der oft ins Leere führt und manchmal wenig einem Date auf ein Bier oder einem kurzen One Night Stand. Das Geschäftsmodell von Online-Dating Plattformen ist ausgelegt auf schnelle und unkomplizierte Treffen unter Fremden, meistens eher unverbindlich. Und das passt eigentlich gar nicht in Pandemie-Zeiten, in denen man Abstand halten und seine sozialen Kontakte beschränken sollte. Trotzdem boomen die Plattformen in der Corona-Krise. Die Chat-Dauer von Personen, die ein Match haben verlängerten sich auf Tinder im Februar und März beispielsweise um 25 Prozent. Am März gab es auf Tinder weltweit über drei Milliarden Swipes, so viele wie nie zuvor. Face-to-Face-Anrufe oder World-Wide-Dating-Features ermöglichen intensivere und vielseitigere Beziehungen im Digitalen. Das haben wir vier Singles gefragt.

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